Dossier
30 Jahre nach dem "Deutschen Herbst"
Das schwierige Erbe der RAF
Mehr als 30 Jahre nach den blutigen Attentaten im Herbst 1977 beschäftigen die Morde der "Rote Armee Fraktion" die Öffentlichkeit wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nicht zuletzt die Debatte um die Begnadigung von Ex-RAF-Terroristen hat zu einer neuen Auseinandersetzung mit der RAF und der Wirkung ihrer Taten auf die bundesdeutsche Gesellschaft geführt.
Interaktive Zeitleiste
Drei Jahrzehnte lang kämpfte die "Rote Armee Fraktion" gegen den bundesdeutschen Staat mit Brandstiftung, Bomben und Morden. tagesschau.de dokumentiert mit Filmberichten und Fotos die Geschichte der RAF - von ihrer Entstehung bis zur Selbstauflösung 1998 [mehr]
30 Jahre Deutscher Herbst: Die Linke und die RAF
Vor 30 Jahren wurde die Leiche von Arbeitgeberpräsident Schleyer gefunden - ein trauriger Höhepunkt des Deutschen Herbstes. Für die Linke ist der Terror der RAF ein schweres Erbe. Viele distanzieren sich, nur wenige beschwören weiter die "Solidarität mit den politischen Gefangenen". [mehr]
FDP-Innenpolitiker Baum im Interview
Wenn in diesen Tagen über Innere Sicherheit diskutiert wird, erinnert das an den „deutschen Herbst“ vor genau 30 Jahren. Dem RAF-Terror folgte damals eine beispiellose polizeiliche Aufrüstung. Ob RAF, 11. September oder G8 - im Interview mit tagesschau.de erklärt FDP-Innenexperte Baum, warum Angst ein schlechter Ratgeber für die Politik ist. [mehr]
Debatte um Klar-Begnadigung
Kein Fall eines ehemaligen RAF-Terroristen hat die öffentliche Meinung so erregt wie die Debatte um die Begnadigung von Christian Klar. "Die deutsche Seele hat die RAF noch nicht überwunden", erklärt der Jurist und RAF-Experte Butz Peters gegenüber tagesschau.de. [mehr]