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Unfall im ägyptischen Urlaubsort Hurghada

Deutsche sterben bei Busunglück am Roten Meer

Die Wracks der beiden verunglückten Busse
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Nach Polizeiangaben war überhöhte Geschwindigkeit Ursache des Unfalls.

Mindestens vier Deutsche und zwei Ägypter sind bei einem Busunglück in Hurghada am Roten Meer ums Leben gekommen. Nach Angaben von Sicherheitsbehörden starben sie bei dem Zusammenprall zweier Busse. Weitere Person seien verletzt worden. Der Unfall ereignete sich auf der Straße zwischen Hurghada und dem südlicheren Safaga. Grund war den Angaben zufolge überhöhte Geschwindigkeit.

Die deutschen Opfer waren Mitarbeiter einer Fluggesellschaft. Der Reisekonzern TUI teilte mit, es handele sich um Mitarbeiter der Fluggesellschaft TUIfly, die auf dem Weg zum Flughafen in Hurghada gewesen seien. Das Unternehmen sprach von vier toten und zwei verletzten Deutschen. Neben diesen sechs seien der Fahrer und ein Ägypter, der die Crew zum Flughafen begleiten sollte, im Bus gewesen. "Wir sind fassungslos und schockiert. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen", erklärte Dieter Nirschl, Vorsitzender der Geschäftsführung von TUIfly.

Bundesaußenminister Westerwelle bekundet "tiefes Mitgefühl"

Außenminister Guido Westerwelle sprach den Familien der verunglückten Deutschen ebenfalls sein "tiefes Mitgefühl" aus. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes sei eingeschaltet worden, sagte ein Sprecher in Berlin. Der deutsche Botschafter Michael Bock reiste an den Unfallort.

In Ägypten kommt es aufgrund von fahrlässigem Verhalten und schlechten Straßenverhältnissen häufig zu tödlichen Verkehrsunfällen. Erst am Freitag starben zwei russische Touristen, als ihr Bus sich in der Nähe des Ortes Nuweiba auf dem Sinai überschlug. Vor zwei Wochen waren in der zentralägyptischen Provinz Assiut beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Zug 47 Schulkinder gestorben. Zu dem Unfall kam es, nachdem der Wärter des Bahnübergangs eingeschlafen war. Sowohl Verkehrsminister Raschad al-Metini als auch der Chef der Eisenbahnbehörde traten wegen des Vorfalls zurück.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 2. Dezember 2012 um 13:15 Uhr.

Stand: 02.12.2012 17:05 Uhr

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